Multiple Sklerose – 2014, das Ende der ruhigen Zeit

Das Jahr 2014 fing schon, sowohl beruflich als auch privat, sehr stressig und anstrengend an. 
Das machte sich auch bei meiner Multiplen Sklerose bemerkbar. 
Da die MS bei mir auf Stress sehr schnell reagiert, hatte ich auch schnell mit den ersten Symptomen eines Schubes zu kämpfen, es fing mit einem leichten ziehen in der linken Schulter an, wechselte über in leichte Schmerzen und endete schließlich mit starken Schmerzen im ganzen Arm,  kribbelnden Fingern und tauber Hand.
 
Ein Termin beim Neurologen machte schnell klar, der Schub ist da, nach 7 Jahren Pause.
 
Das bedeutete eine Stoßtherapie muss her, 3 Infusionen á 1000mg Kortison. 
Es schien auch gut anzuschlagen, allerdings nur für 2 Tage, dann kamen die Symptome zurück und so wurden noch 2 Infusionen á 1000mg nachgelegt.
Leider half das auch nicht wie geplant, sondern wieder nur für wenige Tage.
 
Somit wurden dann schwerere Geschütze aufgefahren, dazu musste ich mich in stationäre Behandlung begeben.
Es folgten 3 Infusionen á 2000mg Kortison. 
Stationär deshalb, da bei dieser Kortison Menge, einige Blutwerte überwacht werden mussten. So zum Beispiel der Blutzuckerwert. Der ist in der Zeit so bei mir gestiegen, dass noch Insulin gespritzt werden musste. Der Blutzucker sank aber nach der letzten Infusion sehr schnell wieder.
 
Der Erfolg des Kortison hielt wenige Wochen, dann fing alles von vorne an.
 
Also wieder zum Neurologen, er war sich nicht ganz sicher, ob der alte Schub aufflackert oder ob es wieder ein neuer Schub ist.
Auf jeden Fall gab es wieder 3 Infusionen á 1000mg Kortison. 
 
Der Erfolg war nicht ganz wie gewünscht, das Jahr plätscherte so vor sich hin und ich war von März bis September mit der Behandlung der MS beschäftigt. Probleme mit dem linken Arm habe ich zeitweise immer noch. Er macht sich in stressigen Zeiten stets bemerkbar.
 
In der Zwischenzeit wurde auch die Dosierung meiner Interferon Basistherapie verdoppelt, da ich zur Zeit aber wieder mit einem Schub zu kämpfen habe, bringt das wohl auch nicht mehr den gewünschten Erfolg.

 
 
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6 Antworten

  1. Oh je, das tut mir sehr leid, dass du so eine schlimme Diagnose bekommen hast! Ich hoffe, du kannst eine Therapie finden, die die Krankheit bzw. den Fortschritt aufhalten kann!

  2. Liebe Alex, ich hoffe dass es Dir bald wieder besser geht. Auch ich habe eine Freundin, die immer wieder solche schlimmen Schübe bekommt. Ich wünsche Dir auf alle Fälle ganz viel Kraft für alles und vor allen Dingen auch Gute Besserung. Wenn Du magst, schau Dich gerne mal auf meiner Seite um.

    http://www.charlys-testwelt.blogspot.de

    Ich folge Dir jetzt auch über Google+

    Herzliche Grüße

    Inge Junk und noch einen schönen Restabend vom Sonntag

  3. Danke Elli,
    die Forschung geht ja zum Glück immer weiter und es gibt auch noch einige Medikamente, die auf eine Besserung hoffen lassen.

    LG Alex

  4. Hallo Inge,
    vielen Dank für die guten Wünsche.

    Auf deinen Blog war ich schon und finde ihn sehr schön, deshalb hab ich ihn auch gleich abgespeichert.

    LG Alex

  5. Liebe Alex,
    MS ist eine sehr unschöne Diagnose. Eine Freundin hat auch MS, allerdings progredient. Du weißt sicherlich, was das heißt. Stress ist kontraproduktiv, aber es ist immer so leicht gesagt "Entspannen Sie sich", das muss man erst einmal umsetzen können. Ich wünsche dir alles Gute.
    Liebe Grüße, Bee
    http://myeverydaylife.de

  6. Danke, Stress kann man wirklich nicht immer vermeiden.
    Deiner Freundin wünsche ich alles Gute, ich hoffe bei mir ist die progrediente Form noch weit weg.

    Grüße Alex

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